A-Klasse 04 Mittelfranken Nürnberg-Frankenhöhe 2009/10 (Stand 20.09.2009)

Spielbericht

7. Spieltag - Sonntag, 20.09.2009 - 15:00

TSV Schnelldorf II - TSV Schopfloch 5:2 (1:2)

TSV Schnelldorf II: Savas Meshur

TSV Schopfloch: Cedric Grimm - Michael Bayer, Marc Leprich, Steffen Markowitsch (46. Christopher Teichmann) - Maximilian Dorsch (67. Michael Weiss), Ralf Göttfert, Thomas Dürsch - Benedikt Teichmann (67. Markus Hofmann), Nicolas Treu - Björn Leprich, Michael Heinlein

Tore: 0:1 Thomas Dürsch (3.); 0:2 Björn Leprich (13. / Michael Heinlein); 1:2 Michael Schock (Foulelfmeter, 15.); 2:2 Patrick Nittel (54.); 3:2 Stefan Hofacker (61.); 4:2 Savas Meshur (64.); 5:2 Stefan Hofacker (84.)

Gelbe Karte: Savas Meshur (71., Foul) / Maximilian Dorsch (4.) (35., Foul), Björn Leprich (3.) (38., Meckern), Thomas Dürsch (83., Meckern), Michael Heinlein (4.) (85., Meckern)

Gelb/Rote Karte: - / Michael Heinlein (85., Meckern)

Vergebener Elfmeter: Michael Schock (Foulelfmeter, 88.) / -

Schopfloch erwischte einen Blitzstart und ging bereits nach drei Minuten durch Thomas Dürsch in Führung, der mit einem satten Rechtsschuss sein erstes Saisontor erzielte. Keine zwei Minuten später hatte Michael Heinlein die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, sein Schuss wurde vom Schnelldorfer Schlussmann per Fußabwehr entschärft. Besser machte es kurz darauf Björn Leprich, der nach schöner Vorarbeit von Heinlein die Führung ausbaute (13.). Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt jedoch gerade einmal zwei Minuten, ehe Michael Schock per Elfmeter den Anschlusstreffer erzielen konnte. Vorausgegangen war ein unnötiges Foul von Marc Leprich an der Strafraumgrenze. Hatte Schopfloch in den ersten zwanzig Minuten die Partie noch jederzeit im Griff, wurde Schnelldorf mit zunehmender Spieldauer immer stärker.

In den zweiten 45 Minuten wurde dies noch deutlicher. Schnelldorf wurde immer sicherer, Schopfloch glänzte nur noch mit Fehlpässen und Schwächen im Aufbauspiel. So war es nicht verwunderlich, dass Schnelldorf nach einem kapitalen Stellungsfehler in Person von Patrick Nittel zum Ausgleich kam, der im Strafraum völlig ungedeckt war. Mit einem Doppelschlag ging Schnelldorf dann in Führung, bei beiden Gegentreffern sah der sonst so souveräne Michael Beyer nicht gut aus. Zuerst kam er gegen Stefan Hofacker einen Bruchteil zu spät, so dass dieser den Ball ins Tor spitzelte (61.). Beim 4:2 brachte er mit einem unnötigen Rückpass Cedric Grimm in Bedrängnis, der den Ball zwar zuerst klären konnte, dieser kam aber postwendend zurück und Savas Meshur schloss zum 4:2 ab (64.). Schopfloch ergab sich nun kampflos seinem Schicksal und die treuen mitgereisten Fans sahen die wohl schwächste Halbzeit seit langem. Die Elf ließ Einsatz, Kampf und Willen völlig vermissen und glänzte mit Undiszipliniertheiten. Schlusspunkt in der aus Schopflocher Sicht peinlichen zweiten Hälfte war das 5:2 durch Hofacker.


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