Kreisliga Frankenhöhe 2007/08 (Stand 30.03.2008)

Spielbericht

22. Spieltag - Sonntag, 30.03.2008 - 15:00

Spfr. Dinkelsbühl - TSV Schopfloch 4:0 (1:0)

Spfr. Dinkelsbühl: Tobias Deeg, Torsten Grube (80. Thomas Beck), Marco Knezevic, Stefan Friedrich, Waldemar Rjabov (26. Florian Thorwart), Marc Fleps, Mario Bohnet, Steve Müller, Kevin Müller (52. Maximilian Walther), Johannes Bauer, Daniele Consentino

TSV Schopfloch: Reiner Brunner - Matthias Weber, Steffen Ganzer (70. Markus Heidecker), Michael Bayer (70. Jochen Oberhäuser), Steffen Markowitsch - Johannes Kohr, Ralf Göttfert, Thomas Dürsch - Jan Neumeyer, Michael Heinlein, Nicolas Treu

Tore: 1:0 Mario Bohnet (33.); 2:0 Johannes Bauer (51.); 3:0 Marc Fleps (Foulelfmeter, 65.); 4:0 Maximilian Walther (70.)

Zuschauer: 150

Gelbe Karte: Torsten Grube, Marco Knezevic (2.), Waldemar Rjabov, Steve Müller (2.) / Michael Bayer, Steffen Ganzer, Thomas Dürsch (6.), Michael Heinlein (6.)

Rote Karte: - / Michael Heinlein (61.)

Eine weitere klare Niederlage musste der TSV Schopfloch im Derby bei den Sportfreunden aus Dinkelsbühl hinnehmen. Dabei sah es lange Zeit ganz und gar nicht danach aus, denn wie schon vor drei Wochen in Weiltingen verstand es die hervorragend eingestellte TSV-Elf, durch geschickte Raumaufteilung den Gegner vom eigenen Tor fern zu halten und die favorisierte Heimmannschaft konnte sich keinerlei Torchancen erspielen. Mit etwas Glück hätte Schopfloch sogar in Führung gehen können, doch Thomas Dürsch war nach einem schönen Spielzug 8 m vor dem Tor wohl zu überrascht, das Leder erhalten zu haben und so brachte er nur ein harmloses Schüsschen zu Stande. Auch die zweite sehr gute Gelegenheit verbuchte Schopfloch in Person von Michael Heinlein, der sich in einer Überzahlsituation aber zu eigensinnig zeigte und die große Möglichkeit zur Führung kläglich vergab. Mit ihrer ersten echten Chance, bezeichnenderweise resultierend aus einer Standardsituation, gingen die Gastgeber dann in der 43. Minute in Front: Kevin Müller schlug eine Freistoßflanke (die Entscheidung als solche war zumindest fragwürdig) mit viel Effet und Druck in den Strafraum, TSV-Keeper Brunner verschätzte sich und Mario Bohnet hatte keine Mühe, den Kopfball im verwaisten Schopflocher Gehäuse unterzubringen. Für die Vorentscheidung nur sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff sorgte dann Schiedsrichter Mühlenberg in trauter Zusammenarbeit mit seinem jungen Assistenten: Dieser zeigte nämlich zunächst einen Einwurf für den TSV an, entschied sich aus unerfindlichen Gründen aber plötzlich anders und sprach den Einwurf nun den Sportfreunden zu. Sein "Chef" aber signalisierte trotzdem weiterhin, dass Schopfloch einzuwerfen habe, den Angriff der Sportfreunde pfiff er trotzdem nicht zurück. Die TSV-Hintermannschaft blieb angesichts des heillosen Durcheinanders stehen und so stand Dinkelsbühls Goalgetter Johannes Bauer plötzlich vollkommen alleine vor Keeper Brunner und überwand ihn mit einem gefühlvollen Heber. Nur wenige Minuten später wurde zu allem Überfluss auch noch Michael Heinlein per roter Karte vom Platz gestellt, weil er den Schiedsrichter törichterrweise, aber wohlgemerkt in freundlicher Unterhaltung mit seinem Gegenspieler und in einer Lautstärke, dass es gerade einmal 5 m weit zu hören war (genauer gesagt bis zur Außenlinie und damit bis zum Assistenten, der auch prompt mit weithin sichtbarer Genugtuung sein Fähnchen schwenkte, um zu "petzen") als "Depp" bezeichnete. Der sich darauf anschließende Platzverweis für Trainer Reinhold Hüttner, der höflich fragte, was denn überhaupt passiert sei, war dann der krönende Abschluss des fünfzehnminütigen geistigen Totalausfalls des Unparteiischen und seines Assistenten. Nun war auch die Gegenwehr des TSV gebrochen und die Sportfreunde konnten in den letzten 25 Minuten ihre Favoritenrolle auch in eine Dominanz auf dem Feld umsetzen, was durch zwei weitere Tore durch Marc Fleps per Foulelfmeter in der 65. Minute und Maximilian Walther in der 70. Minute zum Ausdruck kam. Zum Ende hin hätte der Dinkelsbühler Sieg durchaus auch noch höher ausfallen können, doch es blieb schließlich beim auf jeden Fall verdienten, aufgrund der unglücklichen Umstände aber um mindestens zwei Tore zu hoch ausgefallenen 4:0 für die Sportfreunde.


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